Warum ich

Liebe Leserin,
Lieber Leser,
seit vielen Jahren setze ich mich mit ganzer Kraft und Leidenschaft für unsere Stadt ein. Ihr kennt mich als Freundin klarer Worte. Ihr wisst aber auch, dass ich halte, was ich verspreche.

Freising ist schon längst zu meiner Heimat geworden. „Meine“ Stadt, in der ich gerne lebe, in der meine Kinder groß werden, in der ich Sport treibe, meine Freizeit verbringe und meine Freund*innen habe. Ich bin, wie so viele hier, zum Studieren hergekommen, habe in verschiedenen WGs an verschiedenen Orten gelebt. Von Attaching über Pulling, bis in die Innenstadt. Als Studentin habe ich Freising v.a. über das Studentenleben kennengelernt.

Nirgendwo in Bayern gibt es mehr naturwissenschaftliche, grüne Fachkompetenz auf so engem Raum wie in Freising. Diesen Schatz müssen wir endlich heben. Als diplomierte Landschaftsarchitektin weiß ich um die naturwissenschaftlichen Hintergründe und kann Lösungen aufzeigen, wie moderner Umweltschutz im Zusammenspiel mit urbaner Entwicklung funktionieren kann.

Es geht um lebenswerte Grünzüge, naturnahe Wälder, um eine naturnahe Moosach und Isar in einem von Infrastruktur geprägten Raum. Freising steht hier vor seiner größten Herausforderung. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ unterstreicht wie kein anderer Spruch unsere Forderung nach einer generationengerechten, nachhaltigen Politik. Uns alle eint, dass wir unsere Heimat schützen wollen vor noch mehr Verbauung, vor noch mehr Lärm und Luftverschmutzung und vor allem im Kampf gegen eine Dritte Startbahn.

Seit 2016 bin ich Mitglied des Stadtrates und weiß um unsere Stärke! Diese lebt davon, dass wir neben überzeugenden Inhalten auch authentische Persönlichkeiten haben, die die Zusammenarbeit, das Mitmischen nicht scheuen. Hier lebe ich den täglichen Umgang mit umsetzbaren Möglichkeiten in der Politik.

Wir stehen allerdings vor enormen Herausforderungen. Nach Jahrzehnten des Stillstands wurden in den vergangenen Jahren Millionenprojekte angegangen. Innenstadtausbau, Westtangente, Gewerbegebiete, Ostumfahrung, Schlütergelände, viele neue Schulen, viele Kindergärten, Wohnraum, Schwimmbad. Manch eine*r sagt: Endlich!

Ich finde, angesichts dieser Baumaßnahmen dürfen wir dabei die Natur nicht aus den Augen verlieren. Das Volksbegehren Artenschutz hat uns das verdeutlicht, ebenso die Fridays for Future-Demos oder die Freitagsmahnwachen am Marienplatz. Das sind die Fragen, auf die nur wir GRÜNE die Antworten haben. Wir sind es, die 35 Jahre hartnäckig arbeiten, bis Freising endlich eine Baumschutzverordnung hat. Wir sind es, die den Ausbau der Nahwärme mit großer Hartnäckigkeit voranbringen. Wir sind es, die immer und immer wieder an einer Verbesserung des Radverkehrs arbeiten.

Und was wir nicht vergessen dürfen: Bei all dem Wachstum werden viele Menschen gesellschaftlich abgehängt. Mieten werden unbezahlbar. Für unsere Kindergärten finden wir keine Erzieherinnen mehr und manche Stadtteile entwickeln sich zu reinen Schlafstätten. Der soziale Zusammenhalt ist längst nicht mehr selbstverständlich. Da sind wir als Politiker*innen gefragt. Da müssen wir die Jugendsozialarbeit ausbauen, Stadtteilentwicklung vorantreiben und Projekte für Senior*innen und Sport und Kultur viel stärker fördern, denn das sind die Pfeiler unserer Gesellschaft. Wir Grüne entwickeln gesellschaftliche Visionen. Wir können Menschen begeistern, sie anhören und mit ihnen dafür streiten, wie wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten leben wollen.

Mit Leidenschaft und Begeisterung inspirieren wir all diejenigen, die sich sorgen um das gesellschaftliche Miteinander. Und das sind nicht wenige! Für gleiche Rechte unabhängig von Geschlecht oder Herkunft und für eine generationengerechte, nachhaltige Politik möchte ich gemeinsam mit euch kämpfen! Für ein umweltgerechtes Freising, eine Radl-Stadt Freising, ein Freising, das sich an seiner Umwelt orientiert, ein soziales und kulturell vielfältiges Freising. Dafür bitte ich um eure Unterstützung als eure Oberbürgermeisterkandidatin 2020! Danke,

Eure
Susanne